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„Adventlicher Tag“ – Gemeinsam statt einsam

02.12.2018

60 Jahre BDH Kreisverband Heidenheim-Aalen - Im Jahresprogramm des BDH Bundesverbandes Rehabilitation, Kreisverband Heidenheim-Aalen, war der adventliche Tag „Gemeinsam statt einsam“ im Kath. Gemeindezentrum St. Maria in Heidenheim, wieder der Höhepunkt.

„Adventlicher Tag“ –  Gemeinsam statt einsam

Im Jahresprogramm des BDH Bundesverbandes Rehabilitation, Kreisverband Heidenheim-Aalen, war der adventliche Tag „Gemeinsam statt einsam“ im Kath. Gemeindezentrum St. Maria in Heidenheim, wieder der Höhepunkt.

Im weihnachtlich geschmückten Saal, begrüßte die Stellv. Vorsitzende Erika Pichler am ersten Adventssonntag, die vielen Besucher von Mitgliedern, Angehörigen und Gästen.

Die Vorsitzende Corinna Riedeberger konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen und Erika Pichler grüßte in ihrem Namen die Anwesenden herzlich.

Als Ehrengäste waren Elke Grauel und Stefan Richter, Regionalbeauftragter der Kreisverbände Deutschland SÜD und vom KV Ulm Silke Lotz mit Partner gekommen.

In ihrer Begrüßung sagte Erika Pichler, wie wichtig, gerade in der heutigen Zeit, die ehrenamtliche Arbeit ist, die von sozialer Verantwortung, Toleranz und Solidarität getragen wird.

Sie wies darauf hin, dass im Mai 2018 der BDH KV Heidenheim 60-jähriges Jubiläum hatte, welches wir gemeinsam feiern.

Die Wurzeln des BDH reichen bis in die Zeit nach dem 1. Weltkrieg zurück. Unter den Millionen von Verwundeten dieses ersten mit modernen Massenvernichtungswaffen geführten Krieges waren auch viele Opfer mit Hirnverletzungen. In München fanden sich 1920 hirnverletzte Kriegsopfer aus dem Reservelazarett I zusammen, um den Verein deutscher Hirnverletzter Krieger in Bayern e. V. zu gründen. Ziel des neugegründeten Vereins war der Zusammenschluss sämtlicher hirnverletzter Krieger zur Wahrung ihrer ideellen und wirtschaftlichen Interessen auf dem Gebiet der allgemeinen geistigen Schulung, der beruflichen Ausbildung, der Arbeitsbeschaffung, Vertretung bei Körper-schaften, gegenüber Behörden und Gesetzgebung.

Innerhalb der Ideologie des Nationalsozialismus, wo auch neurologische Patienten das „Diktum vom lebensunwertem Leben“ fürchten mussten, gab es keine Basis für eine breitere Selbsthilfearbeit von Hirnverletzten. Am 16. Dezember 1945 wurde der „Bund hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer“ in Bonn gegründet, um die Tradition der Selbsthilfeorganisation fortzusetzen und in eigenen Kliniken qualitativ hochwertige Rehabilitation anzubieten, die nicht an eigenwirtschaftlichen Gesichtspunkten orientiert ist. In der Folge entstand ein bundesweites Netz von Kliniken und Kreisverbänden.

Im Mai 1958 wurde die Kreisgruppe Heidenheim im „Bund hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer“ im Nebenzimmer des Gasthauses Waldhorn in Heidenheim gegründet, dessen erster Vorsitzender Erwin Strauß war. Es folgten Melchior Brezger, Heinz Müller, Hans Scheerer und ab 1982 Hans Baur, der dem Kreisverband Heidenheim-Aalen bis 2002 vorstand. 2002 übergab er sein Amt an Erika Pichler, die mit einem guten Team den KV bis 2018 führte. Corinna Riedeberger wurde im März 2018 zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Erwähnt sei auch, dass der “ Gemeinsame Mittagstisch“ ebenso sein 10-jähriges Jubiläum feiert, welcher auf vielfachen Wunsch der Mitglieder beim 50-jährigen Jubiläum des KV 2008 erstmalig angeboten wurde und seither bei jeder Jahresfeier gut angenommen wird.

Ehrenamtliches Engagement sind die Stützpfeiler unserer Gesellschaft, denn es hält diese zusammen und macht sie vielfältig, lebendig und lebenswert. Dem Menschen mit Behinderung soll im Rahmen seiner Möglichkeiten die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Sie dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung, damit dieser Tag wieder gelingen konnte.

In seinem Grußwort wies Stefan Richter auf die Notwendigkeit von Ehrenamt und aktive Teilhabe an den Veranstaltungen des Kreisverbandes hin. Er war beeindruckt von den vielen Teilnehmern, die aktiv die Angebote im Kreisverband annehmen, um untereinander im Gespräch zu bleiben. Er berichtete zudem von der Bundestagung im Oktober in Fulda und wies darauf hin, dass die Delegierten aus den Kreisverbänden das Gremium sind, welche mit ihrer Diskussion und Abstimmung über die eingegangen Anträge, sich so aktiv in die Arbeit des BDH Bundesverbandes Rehabilitation einbringen können.

Nach dem Mittagessen nahmen Stefan Richter und Erika Pichler die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Für 30 Jahre Verbandszugehörigkeit wurden Jürgen Holzinger, für 10 Jahre Margit Eichhorn, Sabine Schultheis, Doris Sauter und Friedrich Vogel geehrt, in Abwesenheit für 10 Jahre Pius Kuhn und für 40 Jahre Hans Knipper und Heinz Miadowitz.

Nicht fehlen durfte ein Weihnachtsgedicht, sowie das gemeinsame Singen weihnachtlicher Lieder zusammen mit den Geschwistern Popp. Diese sorgten auch für die musikalische Unterhaltung, was mit viel Applaus belohnt wurde.

Bei Kaffee, Kuchen, und guten Gesprächen war dieser Tag schnell vorbei.
 

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